Langsam aber sicher wird es endgültig. Es kommen inzwischen immer wieder Leute die Wohnung ansehen, Andreas Job ist gekündigt und Ihre Beschäftigung endet Mitte März, ich werde meinen Job Ende Jänner mit Ablauf Ende Feber bis Mitte März aufgeben.

Die Zeit momentan ist nicht immer leicht und wir kommen von Hochs in Tiefs, weil nun aus einer theoretischen Zukunft die praktische Gegenwart wird. Unser angenehmes Zentralheizungsleben in einer schönen Altbauwohnung im Stadtzentrum gegen eine ungewisse Zukunft in einem klapprigen, kleinen Chrysler Voyager zu tauschen fällt bei Leibe nicht immer leicht. Auch hatte die Andrea eine durchaus rosige Zukunft in Ihrer Firma vor sich, sie hat sich sehr wohl gefühlt und sich den Schritt nicht leicht gemacht.

Verwandte und Freunde, als auch unsere 4 Wüstenrennmäuse über mehr als ein Jahr, eher eineinhalb nicht sehen zu können, dass sind die unschönen Seite einer solchen Reise. Wer garantiert einem dass man überhaupt alle wieder sieht? Da tut das Scheiden weh.

Dann wieder sehen wir  Reportagen von unglaublich schönen Orten und wissen dass wir viele davon sehen können. Andere reisende Menschen kennen lernen, spontane Schicksalsgemeinschaften die entstehen und sich wieder auflösen, Kultur, Orte, Architektur, vom Massentourismus unberührte Landschaften, dass sind die Hochs. Aber überwiegt das Positive das Negative? Wir glaube diese Frage mit Ja beantworten zu können, dazu gehört vermutlich ein gewisser Egoismus. Wirklich wissen werden wir es aber erst am Ende.

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