Als ich mich entschlossen habe ein Vorwort fuer die Geschichte auf unserer Website zu schreiben die ich nun seit einer Weile erzaehle, wollte ich gerne meinen Finger auf den Grund legen koennen warum wir reisen und diese laufende Gratwanderung zu einem grossen Teil unseres Lebens machen. Das wollte ich mit einigen  Episoden aus der Jugend aufpeppen, wie der dass mein Abenteuerdrang  von Mark Twain’s Huckleberry Finn und Tom Sawyer als auch von Daniel Dafoes Robinson Crusoe, genaehrt wurde. Oder dass durch die Arbeit meines Vaters als Yachtelektroniker in Italien und den vielen daraus resultierenden Autofahrten uebers Wochenende, die spaetere Entscheidung beeinflusst wurde mit dem Auto um die Welt zu fahren. Oder dass ich in meiner Jugend die immer weiter ausartenden Fahrten mit meinem Rad deswegen unternommen habe, weil ich unbedingt wissen wollte was hinter der naechsten Kurve kommt .

Ich wollte, insgesamt gesehen, dieser maechtigen Triebfeder auf den Grund gehen, die uns immer wieder dazu antreibt uns aufzuraffen, ein sicheres Leben auf die Stirn zu kuessen und die uns Kopf voran in ein Chaos voller Unsicherheiten stuerzen laesst.

Ich kann zumindest jetzt noch keine befriedigende Antwort darauf finden. Ich kann mich nicht entscheiden ob es die Suche nach Freiheit ist, die in der Leere einer Wueste oder Steppe sehr greifbar wird, oder die unbaendigbare Neugierde nach dem naechsten Abschnitt, dem naechsten Land, der naechsten Erfahrung. Vielleicht finde ich es beim weiteren Schreiben der Geschichten heraus. Es ist wohl eine Mischung aus den verschiedensten Gruenden und Dingen, die ein Leben mit den Annehmlichkeiten einer vermeintlich gesicherten Existenz fuer mich unattraktiv erscheinen laesst.

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