Ja ich musste meiner  Frau beichten. Und zwar dass ich gerade ohne Ruecksprache mit Ihr ein Auto gekauft hatte. Ein Fahrzeug dass ich weder testgefahren noch je live gesehen hatte. Von dem ich noch nicht mal wusste ob es denn ueberhaupt existiert ausserhalb einer willhaben.at Annonce. Zumindest davon ging ich aus, auch der Verkaeufer machte einen ehrlichen wenn auch hoechst verwunderten Eindruck, allerdings hab ich mit einigen Schaeden gerechnet.

Gottseidank hats die Andrea dann nach einem ersten Stirnrunzeln bald aehnlich gesehen wie ich. Wozu 150 EUR in Fahrtkosten investieren wenn man ohnehin davon ausgehen kann dass man sich Rostloecher ansehen kann.

Nun gings also darum wie ich den Wagen nach Tirol bekomme.  Unser Hausmechaniker den wir inzwischen fuer den Polo hatten, der Safet, war zwar wegen des Risikos nicht bereit seine „blauen“ Tafeln zu verleihen, war aber schon bereit den Wagen gegen kleines Entgeld zu ueberstellen. Wir sollten die Fahrtkosten ersetzen und ein Taschengeld oben drauf legen und er wuerde es einen seiner Jungs machen lassen + zusaetzlich den Chrysler fit machen. Das haben wir gerne angenommen. Waere der Wagen nicht gangbar zu machen gewesen hatte der Mechaniker die Anweisung ihn vor Ort zu lassen und wir haetten ihn einfach entsorgt + das Geld abgeschrieben. Das war das Risiko.