Kurzes Update vom Tag:

Seit einer Weile haben wir uns mit Anschaffung eines Dachzelts befasst um unseren kleinen Wohnraum etwas zu vergrößern und in sehr heißen Klimazonen eine luftige Schlafmöglichkeit zu haben, allerdings ohne die krabbelnden Freunde am Boden ungewollt genau kennen zu lernen. Auch finde ich den Aspekt super, dass man sich bei ausgeklapptem Zelt ein schattiges Plätzchenvor dem Auto schafft, quasi ein Vordach.

In die Auswahl kamen nach einiger Recherche Low Budget Zelte die man auf Ebay meistens für ca 800 EUR kaufen kann, ein Dachzelt von Camp Werk und eines von Gordigear.

Unser Favorit war Gordigear da die Firma einen guten Ruf hat und außerdem aus Australien stammt, was jetzt eher ein subjektiver Pluspunkt ist 🙂 . Wie es das Glück wollte hat Gordigear dieses Jahr auf der f.r.e.e. in München ausgestellt und wenn man eine doch nicht unerhebliche Summe Geld in die Hand nimmt ist es schon gut einmal live zu sehen und zu testen was man da kauft. Camp Werk war auch da und nur wenige Plätze weiter zu finden. Zwei gute Gründe nach München zu fahren.

Wir haben uns bei Camp Werk als auch Gordigear beraten lassen. Die Camp Werk Beratung war gut, man wurde kompetent beraten, da gibts nichts zu meckern.

Der Mitarbeiter von Gordigear war allerdings eine Klasse für sich. Freundlich, kompetent durch und durch, ein Overlander wie wir und der Wagen auf dem die Testzelte montiert waren war sein eigener (Landcruiser BJ 45) der sicher schon viele (unebene) Kilometer in Australien, mit eben diesen Zelten am Dach, gesehen hat. Es entstand ein Gespräch bei dem es bald um allerlei Dinge auch unabhängig von den Zelten ging, Tipps für alles Mögliche wurden ausgetauscht. Das ist es auch was ich an dieser doch eher kleinen Gemeinschaft rund um das Overlanding so mag – die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Da fällt mir ein ich muss dem Requiem von dem Zelt erzählen.

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